Vertrag zwischen dem Land Niedersachsen, vertreten durch den Ministerpräsidenten, den Minister für Wissenschaft und Kultur und den Finanzminister und den niedersächsischen Hochschulen, vertreten durch die Präsidentinnen und Präsidenten
Vertragsunterzeichnung: Hochschulpräsidien u. Landesregierung unterschreiben gemeinsam Hochschulpakt
Zukunftsvertrag: Wissen schaf(f)t Zukunft
HANNOVER. Der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, Finanzminister Hartmut Möllring und Wissenschaftsminister Lutz Stratmann und alle 19 Präsidien der niedersächsischen Hochschulen haben am (heutigen) Dienstag im Produktionstechnischen Zentrum der Universität Hannover (PZH) den Zukunftsvertrag unterzeichnet. Der bereits im Juli vom Kabinett beschlossene Zukunftsvertrag zwischen der Landesregierung und den Hochschulen gibt den Universitäten und Fachhochschulen bis 2010 Planungssicherheit. Erstmals in der Geschichte des Landes hat eine Landesregierung damit einen Hochschulpakt über fünf Jahre beschlossen.
"Mit dem Hochschulpakt stellen wir in Niedersachsen sicher, dass unsere Hochschulen national und international wettbewerbsfähig bleiben. Damit halten wir Wort und schaffen für die Hochschulen Planungssicherheit bis 2010", sagte Ministerpräsident Christian Wulff anlässlich der Vertragsunterzeichnung.
Wesentlicher Bestandteil des Zukunftsvertrages ist die Einführung sozialverträglicher Studienbeiträge ab Wintersemester 2006/2007. "Mit dem Zukunftsvertrag wird die Grundlage dafür geschaffen, dass die Mehreinahmen durch Studienbeiträge direkt den Hochschulen zufließen. Sie dienen der Verbesserung der Lehre und der Studienbedingungen", so der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann. "Jeder kann unabhängig vom Einkommen und Vermögen der Eltern einen Studienkredit zu zinsgünstigen Konditionen aufnehmen", sagt der Wissenschaftsminister.
Angesichts der schwierigen Finanzsituation des Landes bezeichnete die Landesregierung den Zukunftsvertrag als mutiges Angebot: "Jetzt können sich die niedersächsischen Hochschulen bis 2010 auf eine berechenbare Finanzierung und Planungssicherheit verlassen. Damit ist eine exzellente Grundlage zur Weiterentwicklung und Neupositionierung der niedersächsischen Hochschullandschaft im nationalen und internationalen Wettbewerb geschaffen."
Artikel-Informationen
erstellt am:
11.10.2005
zuletzt aktualisiert am:
23.03.2010